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German Open 2009

Nach Wochen ohne Informationen aus Qatar: Die QTF hat die Lizenz an die WTA zurückgegeben, die Ära der German Open ist somit vorerst beendet.

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29 Jahre Ladies German Open in Berlin PDF Drucken E-Mail

Anmerkungen vom ehemaligen Turnierdirektor Eberhard Wensky

Im Jahre 2008 fanden die Ladies German Open seit 1979 zum 29. und letzten Mal auf der Anlage des LTTC „Rot-Weiß“ in Berlin statt.

Die Verantwortlichen des Clubs, allen voran der Vorsitzende Wolfgang A. Hofer, bewiesen mit der Übernahme dieser Veranstaltung 1979 ein „glückliches Händchen“. Unter Führung der oftmaligen Wimbledonsiegerin Billie Jean King hatten sich die Tennisspielerinnen 1973 zur „Womens Tennis Association“ (WTA) zusammengeschlossen. Erstes und wichtigstes Ziel der neugegründeten Organisation war es, eine Trennung von gemeinsamen Turnieren mit den Herren herbeizuführen. Nur als eigenständige Damenturnier-Serie meinte man, erfolgreich sein zu können und nicht mehr nur „Anhängsel“ der Herrenkonkurrenzen.

1979 war es dann auch in Deutschland so weit! Die Damen trennten sich von den bis dahin gemeinsamen Championships in Hamburg und veranstalteten ihr eigenes Turnier in Berlin. Der Start erwies sich als schwer! Trotz der Teilnahme von Weltklassespielerinnen wie Helga Masthoff und Sylvia Hanika standen die Damenspiele weiter im Schatten der Herren. Insgesamt 4.000 Besucher fanden während der Turnierwoche den Weg an die Hundekehle. Erste Turniersiegerin wurde die wenig bekannte Außenseiterin Carolin Stoll aus den USA. Sie besiegte u. a. die australische Wimbledonsiegerin Evonne Cawley-Goolagong. Das Preisgeld betrug 100.000 US-$, ein für damalige Verhältnisse bei Damenturnieren sehr hoher Betrag.

1980 sollte ein Meilenstein auf dem Weg zu höherer Attraktivität und Akzeptanz des Damentennis in Deutschland sein. Der LTTC „Rot-Weiß“ hatte die Durchführung des Federation Cups mit 32 teilnehmenden Nationen vom Internationalen Tennis-Verband (ITF) übernom¬men. Die Ladies German Open fielen in diesem Jahr aus. Die besten Spielerinnen der Welt traten für ihre Nationen an, u. a. Chris Evert-Lloyd, Tracy Austin und Evonne Goolagong. Das deutsche Team mit Sylvia Hanika, Bettina Bunge und Iris Riedel gelangte bis ins Halb¬finale und sorgte mit dieser außerordentlichen Leistung für volle Tribünen auf der Rot-Weiß-Anlage. Erstmals in Deutschland war eine Damenveranstaltung beim Halbfinale und Finale ausverkauft. Eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft von Damentennis in Berlin war erfolgt.

1983 gelang der Durchbruch. Nach dem grandiosen Erfolg der Federation Cup Veranstaltung wurde mit finanzieller Hilfe des Landes Berlin der marode Center Court an der Hundekehle (Baujahr 1949) abgerissen und ein modernes Tennisstadion mit einem Turm, in dem die Organisationsräume für Turnierveranstaltungen untergebracht wurden, errichtet. Eine architek¬tonisch gelungene Einheit. Der neue Center Court des LTTC „Rot-Weiß“ bot Sitzplätze für 3.600 Besucher.


Chris Evert, Tracy Austin, Andrea Jaeger und Kathy Horvath sorgten für ein Turnier mit Weltklasseformat. Evert gewann das Turnier vor ausverkauftem Haus. Das Preisgeld betrug weiterhin 100.000 US-$ . Mit Hilfe der International Management Group (IMG) von Mark McCormack als professionellem Vermarkter gelang es dem Deutschen Tennis Bund, mit dem Unternehmen „Fila“ erstmals einen Titelsponsor zu präsentieren.

Im Gegensatz zum Bundesgebiet wurde in Berlin der „Rosenthal-Plan“ des Präsidenten des Deutschen Tennis Bundes und Vorsitzenden des Berliner Tennis Verbandes, Walther Rosenthal, umgesetzt. In einer Solidaraktion beschlossen die Berliner Tennisvereine, zur Stützung der Ladies German Open pro Mitglied eine Sonderabgabe von vier Mark. Im Gegenzug erhielten die Vereine entsprechend der Höhe ihrer Einzahlung Dauerkarten zum Besuch des Turniers. Diese Solidaraktion läuft bis heute unverändert und ist eine wichtige Stütze der Veranstaltung geblieben.

Insgesamt 19.000 Besucher zählte das Turnier 1983 und zum zweiten Mal beeindruckte in den Spielen der Qualifikation ein 13-jähriges Mädchen mit Namen Steffi Graf.

1986 hatte sich das Turnier bereits so weit entwickelt, dass auf der weltweiten WTA Tour mit Hochachtung von Berlin gesprochen wurde. Seitdem gelten die Ladies German Open als das herausragende Turnier der europäischen Sandplatzsaison. Auch die Turnierbesetzung wurde immer besser. Erstmals kam Martina Navratilova, Nummer eins der Weltrangliste an die Spree. Im von allen Fans erhofften Finale traf sie auf Steffi Graf. Steffi, die bereits 1985 im Endspiel gegen Chris Evert-Lloyd nur knapp unterlegen war, konnte erstmals Martina Navratilova bezwingen und gewann den ersten ihrer insgesamt neun Titel an der Hundekehle. Eine Wachablösung im Welttennis bei den Damen war durch dieses denkwürdige Spiel eingeleitet. Wenige Monate später löste Steffi Martina Navratilova an der Spitze der Weltrangliste ab. Mehr als 30.000 Besucher auf der Rot-Weiß Anlage bedeuteten neuen Zuschauerrekord.

1988 gewann Steffi Graf zum dritten Mal hintereinander. Sie war inzwischen zur überragenden Tennisspielerin in der Welt herangereift und galt allgemein als fast unschlagbar. Das Preisgeld hatte sich mit 300.000 US-$ verdreifacht. Erneut mit Unterstützung des Landes Berlin war die Rot-Weiß Anlage baulich verbessert worden. Ein zweiter Center Court mit 1.400 Sitzplätzen, direkt an der Auerbachstraße und mit großzügigen Räumlichkeiten für die Medien, löste den alten B-Platz ab. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurde die Zuschauerkapazität des Center Court A durch Anbau von zusätzlichen Logen und weiteren fünf Sitzreihen auf der Stirnseite auf 4.000 erhöht. Insgesamt hatte die Turnieranlage damit eine Zuschauerkapazität von 7.000 (4.000 Center Court, ca. 1.500 Center Court B und ca. 1.500 auf den restlichen Turnierplätzen). Im Stadion gab es jetzt 100 Logen mit jeweils sechs Plätzen und dennoch konnte die lange Warteliste der Logeninteressenten nicht befriedigt werden.

1990 hatte sich das Turnier nicht nur zum besonderen Höhepunkt im Berliner Sportkalender entwickelt, auch der gesellschaftliche Stellenwert war stetig gestiegen. Für Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport, Theater, Film und den Medien wurde der Besuch der Ladies German Open im Mai an der Hundekehle nahezu zum Pflichttermin. Schon als Regierender Bürgermeister und Schirmherr des Turniers hatte Dr. Richard von Weizsäcker zu den Stammgästen gehört, und auch als Bundespräsident blieb Dr. von Weizsäcker, dem Tennissport von jeher besonders verbunden, dem Turnier treu und besuchte die Veranstaltung regelmäßig. Günter Pfitzmann und Harald Juhnke zählten ebenso zu den Stammgästen wie der Vorstandsvorsitzende von Mercedes-Benz, Edzard Reuter, der selbst ein erfolgreicher Oberligaspieler bei den Zehlendorfer Wespen gewesen war. Das Titelsponsorship hatte von Fila zur Lufthansa gewechselt.

Erstmals nach Öffnung der Mauer im November des Vorjahres konnten auch die Ostberliner Tennisfans das Turnier 1990 besuchen. Der Titelsponsor Lufthansa hatte am B-Platz eine temporäre Zusatztribüne errichtet, für die es Eintrittskarten zu Sonderkonditionen gab. Schnell hatte diese Einrichtung im allgemeinen Sprachgebrauch den Namen „Osttribüne“ erhalten. Nach vier Turniersiegen in Folge (1986 bis 1989) gab es für Steffi Graf einen sportlichen Rückschlag. Sie unterlag im Finale der jungen aufstrebenden Jugoslawin (später USA) Monica Seles. Mit über 45.000 Besuchern wurde ein neuer Zuschauerrekord verzeichnet. Die Attraktivität des Turniers wurde auch durch die Tatsache deutlich, dass es bereits viele Monate im Vorfeld mit Dauerkarten ausverkauft war. Um Schwarzmarkthandel vorzubeugen, konnte jeder Interessent nur bis zu vier Dauerkarten bestellen. Damentennis war auf dem Höhepunkt in Berlin.

1994 zogen für die Ladies German Open in Berlin dunkle Wolken am Horizont auf. Die WTA hatte beschlossen, dass für die Durchführung von Turnieren der höchsten Kategorie – wie in Berlin (Tier I) – ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von mindestens 7.000 Sitzplätzen Voraussetzung sein müsse. Damit sollte eine besondere Heraushebung der wichtigsten Turnierserie nach den Grand Slam Turnieren in die Wege geleitet werden. Der „Rot-Weiß“ Center Court war für diese Neuregelung, die ab 1996 gelten sollte, eindeutig zu klein. Auch durch den Aufbau von temporären Tribünenanlagen wäre eine Stadionkapazität von 7.000 nicht erreichbar gewesen.

Dem Deutschen Tennis Bund kam diese Änderung der Durchführungsbestimmungen nicht ungelegen, spielte er doch schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, das in Berlin so er-folgreiche Damenturnier an den inzwischen ebenfalls ausgebauten Hamburger Rothenbaum zurückzuholen. Die besseren wirtschaftlichen Voraussetzungen durch das große Stadion für über 10.000 Besucher in Hamburg und der günstige Termin hatten das Interesse des DTB geweckt, denn man träumte damals in Deutschland auch noch vom fünften Grand Slam Turnier am Rothenbaum. Höchste Alarmstufe also für Berlin! Eine Vertragsverlängerung für die Ausrichtung über 1996 hinaus war sehr gefährdet.

Sportlich gab es das gewohnte Bild. Steffi Graf gewann ihren achten Titel in Berlin. Das Titelsponsorship hatte von Lufthansa zur Bankgesellschaft Berlin gewechselt. Mit 47.500 Zuschauern konnte man erneut einen Besucherrekord vermelden und das Preisgeld betrug mittlerweile die stattliche Summe von 750.000 US-$.

1996 hatte sich die Angelegenheit „Stadiongröße“ erledigt. Der LTTC „Rot-Weiß“ und das Land Berlin hatten mit dem Deutschen Tennis Bund eine Vereinbarung über die weitere Austragung der Internationalen Deutschen Tennismeisterschaften für Damen in Berlin bis 2007 getroffen. Das Land Berlin stellte aus Sondermitteln DM 20 Mio. für einen Stadionneubau zur Verfügung.

Innerhalb von nur sechs Monaten als Winterbaumaßnahme war der Stadionneubau pünktlich zum Turnierbeginn im Mai 1996 fertiggestellt geworden. In diesem Neubaukomplex sind alle für die Turnierorganisation notwendigen Räumlichkeiten enthalten: Umkleide-, Sanitär- und Aufenthaltsräume für die Spielerinnen; Büroräume für Schieds- und Linienrichter, Turnierdirektor, Turnierbüro, WTA-Organisation etc.. Der Clou des Neubaus, der mit 7.002 Sitzplätzen die Vorgaben der WTA auf den Punkt erfüllt, sind die hydraulisch ausfahrbaren Seitentribünen. Außerhalb der Turnierzeit sind rund 3.000 Plätze unter den festen Seitentribünen „eingefahren“. Damit ist die Einbindung des Stadions sowie der gesamten Tennisanlage in die umgebende Naturlandschaft optimal gelungen.

Steffi Graf gewann ihren neunten und letzten Titel. Auf das neue Stadion angesprochen, meinte sie diplomatisch: „ Das Damentennis ist so populär geworden, dass man wohl nicht
auf solche Neubauten verzichten kann.“ Die alte und kleinere Anlage hätte ihr aber besser gefallen. Wieder wurde ein Zuschauerrekord aufgestellt. Mit 50.500 Besuchern konnte erstmals eine magische Grenze überwunden werden. Das Gesamtpreisgeld war übrigens inzwischen auf über 900.000 US-$ gestiegen.

2000 hatte die „Nach-Graf-Ära“ begonnen. Steffi hatte 1999 ihre einzigartige Karriere beendet. Der Spanierin Conchita Martinez gelang in einem einseitigen Finale gegen Amanda Coetzer der zweite Erfolg nach 1998. Im besten Spiel des Turniers hatte die Titelverteidigerin Martina Hingis im Halbfinale gegen Martinez verloren. Steffi wurde sportlich sehr vermisst. Anke Huber, lange Jahre in ihrem Schatten, konnte die entstandene Lücke nicht ausfüllen und verlor früh. Bei der Besucherzahl (ausgezeichnete 48.000) machte sich das nicht bemerkbar, aber die Einschaltquoten bei den TV-Übertragungen ließen deutlich nach; erste Anzeichen für ein nachlassendes Tennisinteresse in Deutschland.

2003 war aus sportlicher Sicht ein Top-Turnier. Justine Henin-Hardenne verteidigte ihren Titel in einem dramatischen Finale gegen ihre „Landsfrau“ Kim Clijsters. Das Titelsponsorship war nach zwei Jahren EUROCARD „hausintern“ auf MasterCard übergegangen. Trotz des beinahe obligatorisch herrlichen Sommerwetters während der Turnierwoche stagnierten die Zuschauerzahlen. Insgesamt kamen 42.000 Besucher, was besonders auf merkliche Rückgänge an den beiden Schlusstagen zurückzuführen war. ARD und ZDF hatten sich auf Grund der sinkenden Einschaltquoten in den Vorjahren erstmals „ausgeblendet“. Dafür übertrug EUROSPORT die Spiele von Dienstag bis Sonntag durchgehend europaweit und mit guter Resonanz. Allerdings sorgte die Berichterstattung der Medien über die ungeklärte wirtschaftliche Situation in der Zukunft und, damit verbunden, die Möglichkeit einer Abwanderung der Veranstaltung aus Berlin, für Missstimmung. Bis 2002 einschließlich hatte das Berliner Turnier jährlich Millionengewinne für den DTB und für IMG erwirtschaftet. In 2003 wurden erstmals rote Zahlen geschrieben. Das Fehlen der Fernsehhonorare der „Öffentlich-Rechtlichen“ und der Rückgang in der Logenvermietung führten erstmals seit 1986 zu einem Defizit. Trotzdem musste das Preisgeld, dem Niveau der Tier I-Serie entsprechend, auf  1,224 Mio. erhöht werden. Alle Sponsorenverträge liefen 2003 aus, und es zeichnete sich nach 20 Jahren überaus erfolgreicher Zusammenarbeit eine Trennung vom Vermarkter IMG ab. Auf der Abschlusspressekonferenz bemühten sich zwar alle Beteiligten um positive Stellungnahmen; die Zukunft der Ladies German Open in Berlin blieb aber ungewiss.

2004 brachte einen bisherigen Tiefpunkt der Damenmeisterschaften. Der bisherige Hauptsponsor MasterCard hatte sich zurückgezogen und mit ihm gleich der jahrzehntelange Vermarkter IMG. Die German Open standen ohne Titelsponsor und ohne professionellen Promoter da. Auch die Logenverkäufe waren zurückgegangen, während die Zuschauerzahlen in den vierzig Tausend relativ konstant blieben, was aber nicht verhindern konnte, dass das Turnier tiefrote Zahlen schrieb. Für den DTB mit seinen enormen finanziellen Problemen (er war quasi insolvent) aus den übertriebenen Umbaumaßnahmen am Stadion in Hamburg blieb nichts anderes übrig, als sich von der Veranstaltung zu trennen. Im Herbst wurde das Turnier an die Qatar Tennis Federation für über $ 7,0 Mio verkauft und mit diesen Einnahmen und einem weiteren großzügigen Entgegenkommen der Gläubiger-Banken gelang es, der Insolvenz zu entgehen. Auch sportlich lief es alles andere als rund. Die Besetzung war zwar wie immer hervorragend, aber leider verletzte sich Venus Williams bei ihrem erfolgreich verwandelten Matchball im Halbfinale schwer und konnte zum Finale gegen Amelie Mauresmo nicht antreten. Es war ein Spiegelbild für das Berliner Turnier, als Venus auf Krücken zur Siegerehrung ins Steffi-Graf-Stadion humpelte.

2005 bis 2008 wurden die Damenmeisterschaften unter dem Namen „Qatar German Open“ weiterhin in Berlin durchgeführt. Die eigentliche Absicht der QTF, das Turnier mit seinem Status nach Doha zu übertragen, wurde von der WTA unterbunden. Die sportlichen Besetzungen waren in allen vier Jahren hervorragend. Nur blieb die Situation von Tennis in Deutschland weiterhin unverändert und damit äußerst ungünstig. Nicht ein einziger nennenswerter Sponsor aus Deutschland konnte gewonnen werden; alle Sponsoren mussten die QTF aus Qatar selber mitbringen. Der freie Verkauf von Logen, einer wichtigen Einnahmequelle, ging von ehemals 110 auf 7 (!) zurück und auch die Zuschauerzahlen ließen für jeden sichtbar deutlich nach; Schätzungen zu folge auf weniger als 20.000. Trotzdem war die QTF bereit, die finanziellen Verluste zu tragen und das Turnier weiter durchzuführen. Das änderte sich erst, als für 2009 der Turnierkalender der WTA ganz neu gegliedert wurde. Berlin verlor nicht nur seinen bisherigen Termin und wurde auf die ungünstige Woche vor Paris „verschoben“, sondern auch seinen Status als Tier I Event. Da Qatar zwischenzeitlich auch Gastgeber für die „Championships“ geworden war, dem Jahresendturnier der acht besten Damen, bestand die Notwendigkeit nicht mehr, Berlin weiterhin finanziell mit hohen Beträgen zu fördern. Eigentlich war es logisch, dass die QTF unter diesen Umständen die Turnierrechte in Januar 2009 an die WTA zurückgab. Bei mancher berechtigter Kritik über die Art und Weise, wie dies erfolgte, darf aber nie vergessen werden, dass die German Open der Damen ohne die großzügige Unterstützung der Qatar Tennis Federation bereits 2004 zum letzten Mal stattgefunden hätten. Tennis Berlin ist deshalb der QTF zu großem Dank verpflichtet.

Eberhard Wensky/Bernd Warneck